Modellvorhaben „LVP Nördliches Emstal“

Der Ländliche Veränderungsprozess (LVP)

Das Modellvorhaben "Nördliches Emstal" erprobt erstmalig einen sogenannten "Ländlichen Veränderungsprozess" (LVP). Dieser soll die Region dabei unterstützen, sich für die Zukunft widerstandsfähig aufzustellen und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Dazu wird ein innovativer methodischer Ansatz gewählt und entwickelt, der u. a. Methoden aus dem Veränderungsmanagement (Changemanagement) nutzt und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen soll.

Inhaltlich nimmt die Region dabei insbesondere die Themen Inklusion und Integration von Migrantinnen und Migranten in den Blick. Ziel ist es, eigene Haltungen zu ändern und die Region auf diese Weise zu stärken. Dabei geht es um Zuwanderung generell, gleich woher die Menschen zuwandern.

Die Grundlage für die Idee eines Ländlichen Veränderungsprozesses erarbeitete die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft ARGE Landentwicklung 2016 in einem „Positionspapier zur nachhaltigen Integration von Migrantinnen und Migranten in ländlichen Räumen“ als Beitrag der Landentwicklung. Dieses Papier entstand vor dem Hintergrund, dass viele Menschen, die aus ihren Ländern flüchten mussten, in Deutschland Zuflucht und einen sicheren Ort suchten.

Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert das Vorhaben als bundesweites Modellvorhaben.